Die Ausbildungsphilosophie der nr-10 Fußballschule
Kinder-Training ist kein Erwachsenen-Training !
Das Fußball-Training mit Kindern sollte kindgemäß und motivierend sein.
Es berücksichtigt das Alter der Kinder und ihre Entwicklungsstufe.
Es ist vielseitig und abwechslungsreich.
Kindgerechte Fußbälle verwenden!
Der Trainer sollte im Kindertraining Fußbälle verwenden, die kleiner und leichter sind als Bälle für Erwachsene. Dies ermöglicht ein Techniktraining mit geringerem Kraftaufwand und größeren Erfolgserlebnissen.
Spielregeln vereinfachen und verändern!
Um ein Fußballspiel mit Kindern in Gang setzen zu können, benötigt man nur wenige, grundlegende Spielregeln. Wichtig dabei ist, dass den Kindern die Anwendung dieser Spielregeln verständlich ist.
Spielerzahl reduzieren!
Alle Spieler sind unmittelbar am Sieg oder an der Niederlage ihrer Mannschaft beteiligt.
Jedes Kind hat viele Ballkontakte und ist aktiv ins Spielgeschehen eingebunden.
Allen Kindern werden zwangsläufig Angriffs- und Abwehraufgaben übertragen. Dadurch erhalten auch leistungsschwächere Spieler eine verantwortungsvolle Rolle innerhalb ihrer Mannschaft.
Überschaubare Spielräume festlegen!
Ein begrenztes Spielfeld ist für Kinder überschaubar.
Die sich ergebenden Spielsituationen und Spielhandlungen in Angriff und Abwehr bleiben somit für alle Kinder übersichtlich und nachvollziehbar.
Sämtliche Spielaktionen laufen zwangsläufig in Tornähe ab, so dass tornahe Angriffs- und Abwehrsituationen ständig wechseln und sich für jeden Spieler viele Torschussgelegenheiten entstehen.
Darüber hinaus wird jedes Kind zwangsläufig an Angriffs- und Abwehraufgaben seiner Mannschaft beteiligt.
Das Spielfeld sollte mit zunehmendem Alter der Kinder immer größer werden.
Den natürlichen Bewegungsdrang und die kindliche Spielfreude ausnutzen!
Das Spielen der Kinder ist durch Bewegungsdrang und Spielfreude gekennzeichnet. Diesen Bewegungsdrang sollte der Trainer im Training berücksichtigen und den Kindern reichlich Gelegenheit geben, sich "auszutoben". Erklärungen sollten daher so kurz wie möglich sein, damit die Kinder nicht zu lange ruhig stehen müssen.
Den Ball und den Torerfolg in den Mittelpunkt stellen!
Jede Spielaktion, bei der der Ball im Mittelpunkt steht, ist für Kinder erlebnisreiches Spiel. Spielaktionen mit dem Ball besitzen für sie generell einen hohen Aufforderungscharakter. Stetig wechselnde Spielabläufe mit dem Torschuss als ständigem Mittelpunkt sowie Angriffs- und Abwehrmaßnahmen bei der Auseinandersetzung um den unmittelbaren Torerfolg ermöglichen vielfältige Spiel- und Erfolgserlebnisse, nicht nur für den Talentierten, sondern auch für den motorisch weniger Begabten.
Individuelle Spiel- und Erfolgserlebnisse fördern!
Die individuelle Spielleistung und der persönliche Erfolg des Einzelnen sind ebenso zu betonen wie das Gruppenerlebnis in der Mannschaft. Doch der Trainer sollte auch berücksichtigen, dass Spielwitz und Kreativität einzelner Spieler auf Dauer nur zum angestrebten Tor- und Spielerfolg führen, wenn die Mitspieler als Partner zum Zusammenspiel einbezogen werden.
Wettkampfnahe und motivierende Lernsituationen schaffen!
Lerneifer und Leistungswillen sind besonders dann sehr groß, wenn das Training einen unmittelbaren Bezug zum Wettspiel hat. Dadurch sind Kinder sehr stark motiviert, intensiv zu üben, was zu einem großen Lernerfolg und zu enormen Leistungsfortschritten führt.
Unterschiede der Kinder berücksichtigen!
Der Trainer sollte die unterschiedlichen Leistungsvoraussetzungen, Erwartungen und Interessen der Kinder berücksichtigen. Unterschiedlich talentierte und fußballerfahrene bzw. fußballinteressierte Kinder sollten zu ihrem Fußballspiel finden können. Dieses könnte geprägt sein von einfacher Freude am Fußballspiel. Es könnte aber auch der Wunsch vorhanden sein, fußballerisches Können gezielt und effektiv weiterzuentwickeln.
Wichtige Hinweise für Verbandsfunktionäre, Verbandsvertreter, Trainer, Betreuer und Eltern!
Für sämtliche Aktivitäten der nr-10 Fußballschule, ihrer Kooperationspartner und ihren Trainern gelten folgende Grundsätze:
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absolute Neutralität und Unabhängigkeit
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kein Konkurrenzverhalten, sondern Unterstützung der Fußballvereine und Fußballverbände
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keine Spielervermittlung